Busreise vom 6.8. bis 10.8.2026
Die zweite Reise dieses Sommers führte uns in den Norden Deutschlands - nach Brandenburg.
Nach der Haustürabholung zu einer recht "zivilen" Zeit (5.32 Uhr!) ging es mit 22 anderen Reiselustigen, vorbei an Nürnberg und Leipzig, nach Brandenburg in unser schön gelegenes Seehotel am Beetz-See.
Am nächsten Tag ging es nach Brandenburg an der Havel, wo uns eine Bus-Rundfahrt zur Olympia-Regatta-Strecke und in die Außenbezirke geboten wurde; danach kamen wir in das Stadtzentrum, wo wir in der Katharinenkirche ein kleines mittägliches Orgelkonzert erleben konnten. Anschließend fuhren wir noch auf die Dominsel, wo wir einem kurzen Blick in den Dom Sankt Peter und Paul werfen konnten.
Für den Nachmittag stand eine Schiffs-Rundfahrt mit Kaffee und Kuchen durch die weitläufige Kanal- und Seenlandschaft auf der Havel rund um Brandenburg auf dem Tagesprogramm.
Der nächste Tag führte uns in die brandenburgische Landeshaupstadt Potsdam, wo wir mit einer örtlichen Gästeführerin durch die Stadt fuhren und die wichtigsten Bauwerke gezeigt bekamen. Mal hatten die links Sitzenden Glück, mal die auf der rechten Seite. Manche Bauwerke allerdings waren zu unserem Bedauern hinter dem dichten Grün der Parkanlagen unseren Blicken fast völlig verborgen, so z.B. Schloss Cecilienhof.
An der Glienicker Brücke - einem Denkmal der deutschen Teilung - wurde kurz zu einem Fotostopp gehalten und dem regen Treiben auf dem Wasser zugeschaut.
Dann sollte es zum Highlight des Tages gehen: zu dem im Rokoko-Stil erbauten Schloss Sanssouci (leider nur Außenbesichtigung im Programm vorgesehen) mit der großen Parkanlage.
Vorher gab es noch eine Führung in der historischen Windmühle von Sanssouci, die älter als das Schloss ist und zu etlichen Streitereien zwischen König und Müller geführt hatte, da der geplante Bau des Schlosses der Mühle den Wind genommen hätte. Die Mühle wurde dann tatsächlich höher gesetzt, damit der Mühlenbetrieb weitergehen konnte!
Der heutige Müller erklärte die Mühle und seine Tätigkeit ausführlich und humorvoll - wir hatten einen interessanten Einblick und einen schönen Ausblick von der Galerie aus über den Schlosspark und das Umland.
Die Gruppe stimmte dann ab, ob noch eine Besichtigung der Gärten oder eine Kaffeepause in der Innenstadt erfolgen sollte - im Hinblick auf die Temperaturen und den Altersdurchschnitt der Teilnehmer war die Mehrheit für die Fahrt in die Innenstadt. Also - Innenstadt, etwas Freizeit und eigene Erkundungen!
Der folgende Tag stand dann im Zeichen eines wirklichen Kleinodes des Havellandes: Tangermünde.
Das alte Hanse- und Kaiserstädtchen im Norden von Sachsen-Anhalt liegt am Zusammenfluss von Tanger und Elbe und zählt zu den schönsten Kleinstädten Deutschlands (wir sind natürlichen von Rothenburg, Dinkelsbühl, Nördlingen und Meersburg etc. mindestens gleich tolle Städte gewohnt - die Messlatte liegt demnach extrem hoch!!!).
Nach einer viel zu kurzen 1-stündigen Führung durch die örtliche Gästeführerin konnten wir die Stadt noch selbst erkunden und manch interessantes und kurioses Detail entdecken.
Zum Tagesabschluss ging es noch in den OptikPark Rathenow - einem Überbleibsel der Landesgartenschau des Jahres 2000. Dort konnten wir zwischen weitläufigen Grünflächen und Blumenbeeten die ein oder andere Installation bewundern und eine 20-minütige Floßfahrt auf einem Altarm der Havel unternehmen.
Es blieb sogar noch Zeit für eine Erfrischungspause, bevor wir wieder unser Hotel ansteuerten.
FAZIT: Eine für uns etwas enttäuschende Reise, da für die Innenstadt von Brandenburg und die Highlights von Potsdam u.E. doch zu wenig Zeit vorgesehen war! Eine entsprechende Rückmeldung von uns an das Reiseunternehmen wird hoffentlich für die eine oder andere Änderung des Ablaufes der nächsten Reise sorgen!!