Das grüne Land zwischen Alpen und Adria
Busreise vom 20.6. bis 26.6.2026
Die ürsprünglich gebuchte Reise an die Loire-Schlösser wurde leider wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt - so wurde Slowenien das Ziel unserer ersten Sommerreise 2026.
Nach Haustürabholung ging es mit dem Bus ab Stuttgart zügig Richtung Villach und durch den Tauerntunnel bis in die Nähe von Maribor, ehe wir am Spätnachmittag unser 4****- Hotel in Rimske Toplice problemlos erreichten.
Der erste Tag führte nach einem kleinen Foto-Stopp in Ptuj zu einer Kürbis-Manufaktur mit Verkostung der zahlreichen leckeren Produkte, die dort aus Kürbiskernen hergestellt werden. Natürlich hatte man für uns am Sonntag auch den kleinen Shop geöffnet, sodass wir als Mitbringsel ein Gläschen Bucatela, eine gesunde Nutella-Alternative, mitnehmen konnten.
Weiter ging es über die Weinstraße von Jeruzalem durch eine wunderschöne Landschaft mit Weinbergen, sanften Hügeln schlanken Bäumen - man meinte, man sei in der Toskana...
Anschließend gab es noch eine Weinverkostung auf einem Bauernhof.
Die Reise ging weiter - eine Stadtführung in der sehenswerten Altstadt von Celje stand als nächstes auf dem Programm. Nach einiger Zeit setzten wir uns aber ab und erkundeten die kleine Stadt auf eigene Faust und legten unter den Sonnenschirmen eines netten Lokals unsere Mittagspause ein.
Anschließend fuhren wir nach Galicija zum größten Bio-Bauernhof Sloweniens, wo 160 Kühe im 24-Stunden-Takt ein völlig selbstorganisiertes Leben führen können - sie gehen zur Melkstation, wann sie wollen, holen sich Futter und Wasser nach Bedarf und können sich auch jederzeit eine wohltuende Bürstenmassage gönnen...
Die Jause mit Spezialitäten des Hause war sehr reichhaltig und wir ließen uns die hervorragenden Bio-Produkte aus eigener Herstellung schmecken...
Nach der Fahrt durch das Savinjatal und das Logarskatal machten wir Halt am Palenk-Wasserfall, einem "Miniwasserfall", denn auch hier sorgten die hohen Temperaturen und der Klimawandel für wenig Wasser..
Nach einer ausgiebigen frühen Jause mit allerlei Köstlichkeiten in einem weiteren Bio-Bauernhof machten wir uns auf, den schönsten Wasserfall Sloweniens zu besuchen -- nach einem schweißtreibenden, 20 minütigen Aufstieg auf steiler Schotterpiste, erreichten wir den Rinka-Wasserfall mit 90 Metern Fallhöhe - auch hier allerdings mit wenig Wasser...
Als nächstes stand ein Highlight auf dem Programm: wir besuchten die slowenische Hauptstadt Ljubljana - leider hatten wir hier durch die lange Anfahrt und Rückfahrt und den anschließenden Termin für die Adelberger Grotten in Postojna zu wenig Zeit, die wirklich sehenswerte Stadt ausführlich zu besichtigen.
Nach kurzer Führung hatten wir nur noch kurz "Freizeit", um uns selbst noch umzuschauen und einen Snack zu uns zu nehmen. Schade! Gute 2 Stunden für die Hauptstadt waren viel zu wenig.
Die Besichtigung der größten Tropfsteinhöhle Europas in Postojna war ein tolles Erlebnis: nach einer sehr gut organisierten Warteschlange und Einlass zum Grubenzügle, fuhren wir über 4 km in die konstant 10°C kühle Höhle, um dann mit einem Führer einen Rundgang mit ca. 1,5 Kilometern auf gut begehbaren Wegen zu machen. Gut dran, wer der Empfehlung, eine warme Jacke mitzunehmen, gefolgt war!!
Die Höhle ist noch immer nicht vollständig erforscht und man ist sicher, dass es noch weiter gehen könnte...
Hier war man bestens organisiert und die Höhle ist für die Besucher hervorragend ausgebaut, um auch großen Touristenströmen - jährlich kommt 1 Million Besucher - gewachsen zu sein. Ein wirkliches Highlight!!!
Maribor - die zweitgrößte Stadt Sloweniens - liegt zu beiden Ufern der Drau, zwischen den Rebhügeln der Slovenske Gorice und den Wäldern des Pohorje-Gebirges.
Bei einer Führung durch die Altstadt - der größte Teil der Reisteilnehmer nahm die Fahrt per Tourizügle bei Temperaturen von über 30°C gerne an - mit der Reiseleitern konnten wir die im Vergleich zu Ljubljana nicht so elegante Stadt erkunden und anschließend unter Schatten spendenden Sonnenschirmen das eine oder andere Getränk oder hervorragendes Eis genießen.
Schade, dass an unserem Besuchstag der jährliche slowenische Nationalsfeiertag gefeiert wurde und damit alle Geschäfte und Sehenswürdigkeiten geschlossen waren.
Schon war das Ende dieser Kurzreise angebrochen und wir machten uns auf die ca. 12-stündige Rückfahrt mit einigen Staus und bei bis zu 37°C Außentemperaturen...
Wir hatten doch einiges von Slowenien sehen können - insbesondere Ljubljana wäre wirklich eine eigene Reise wert.
Leider hatte die Planung und Organisation der Reise durch das Reise-Unternehmen hier keine optimale "Erlebnisreise" vorbereitet - vielleicht ändert sich das durch unsere Rückmeldungen für zukünftige Reisen!! Bis jetzt haben wir aber keine Rückmeldung bekommen...