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    - Wandern im Naturpark Obere Donau

    - BMW-Tour über die Münsinger Alb mit Helmut S.

    - Ochsenfurt - Stadt der Türme     

 

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Wandern im Naturpark Obere Donau

Ein Tagesausflug führte uns in das Obere Donautal - genauer nach Irndorf, von wo aus wir eine Randwanderung unternahmen.

Zuerst ging es zum Rauhen Stein mit schönen Ausblicken in das Donautal und auf Schloss Werenwag.

Dann spazierten wir durch "Feld und Wald" zum Felsengarten, wo die Kinder der Irndorfer Grundschule unter Anleitung der Uni Tübingen ein Biotop mit heimischen und vom Aussterben bedrohten Pflanzen angelegt haben.

 

Weiter am Talrand entlang ging der Weg zum Eichfelsen auf 786 Meter ü.N., auch wieder mit tollen Ausblicken.

Am Eichfelsen

... was man/Frau so alles am Wegesrand entdecken kann ...

 

Es gilt das Motto: nicht nur gucken, sondern auch  s e h e n !

Man muss halt sehr genau hinsehen und den Auslöser im richtigen Moment drücken !! Volle Konzentration aufs Motiv, auch wenn rundherum die Welt untergehen sollte.

... ja, do legst di nieder !!!

... hoch oben auf steilem Fels thront Schloss Werenwag ...

.. dui Bank isch wirklich ganz passabel !!

...da war heute schon jemand sehr fleißig...

... einfach so sitzen und den Ausblick genießen !!

... so wird sogar eine kleine Klette zum Kunstobjekt!

Weiter - wir fuhren ins Tal nach Beuron und besuchten die Klosterkirche.

Abtei Beuron - die Halbhöhenlage bietet eine tolle Ansicht

Diesmal zum Glück mit relativ wenigen anderen Besuchern.

Sollte der Priester mal nicht so unterhaltsam sein, bieten sich dem Auge genügend Alternativen...

Der Herbst ist da!

... kleine Stärkung, bevor es weitergeht - leckerer Heidelbeerkuchen !!

Wir fuhren weiter bis Thiergarten, von wo aus wir links der Donau eine Wanderung im Tal nach Gutenstein machten, zurück dann am rechten Donauufer (in Fließrichtung) im Wald; hier war es schattig und es ging über Stock und Stein, dafür war es eine entspannte, da Radlerfreie Zone!!!...

Die Schwäne dümpeln faul auf der Donau

Die Sankt-Georgs-Kapelle aus dem 11.Jhdt., die kleinste 3-schiffige Basilika nördlich der Alpen, auf dem Weg kurz hinter Thiergarten.

Einst soll sie sieben Türen gehabt haben, da sich sieben adlige Damen um den Vortritt stritten; so aber konnten sie alle gleichzeitig eintreten...

  

  

... Reminiszenzen ...

... auf dr Maurer, auf dr Lauer... hockt a kloina Wanze ...

...immer wieder Ausblicke auf beeindruckende Felsen

... es herbstelt !!!

  

Schloss Gutenstein

   

Ein schöner "Wandertag" ging zu Ende - mit einer leckeren Pizza samt eisigem Nachtisch in Münsingen -- das haben wir uns auch redlich verdient!!

25.000 Schritte bzw. ca. 15 Kilometer!! Zu Fuß!!!

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BMW-Tour über die Münsinger Alb mit Helmut S.

Endlich konnten wir mal wieder zusammen mit Helmut eine Tour über die Alb unternehmen. Bei herrlichem Wetter mit Temperaturen von 15°C bis 25°C kurvten wir entspannt auf wenig befahrenen und kleinen Straßen durch unser "Ländle".

Eine Einkehr in Zwiefalten mit leckerem Kuchen direkt am Kloster rundete den Tag optimal ab.

Hier einige Schnappschüsse:

... und los ging es mit Schmackes - hoch nach Ochsenwang; Helmut folgt uns, wie vereinbart, völlig  unauffällig...

... Richtung Seeburger Tal ...

   

 .. nix los ...

... nette Collage vom Tag ...

... keine Chinesin - der Gelbstich kommt vom Helm des Fahrers. Das kommt davon, wenn die Sozia auch mal mit aufs Bild will und schnell ein Selfie macht ...

... jetzt soddet mr weiter, i schwitz scho ...

... aber erschd ess i no mei Affaschnitzl, nadürlich emmr

mid em vorgschriebena Abschdand, damid mr koinr mai Banan klaud!

... von Upflamör Richtung Zwiefalten ...

Mmm - Donauwelle und Tutti Frutti-Torte. Eigentlich hatten wir schon einen schönen Tisch im Freien belegt, da wir aber in null komma nix 8 hungrige Wespen auf einem einzigen Tortenstück hatten, haben wir umgehend die Flucht ins Innere des Cafés angetreten und dann in Ruhe Kaffeepause genießen können.

... da kommt doch gleich Freude auf - wespenfreie Zone und freier Blick zum Zwiefalter Münster...

... weiter ging es Richtung Münsingen. Droben stehet die Kapelle (nicht nur in Wurmlingen, wie man hier sieht) ...

... von Gundelfingen aus fuhren wir auf einem kurvigen 6 t-Sträßchen hoch nach Bremelau. Bloß gut, dass wir nur 5,9 t auf die Straße bringen, sonst hätten wir doch glatt umkehren müssen... (Witzle g´rissa!)

Kleine Mahnung am Wegesrand!! 

Die galt aber nicht uns, denn wir waren äußerst zivilisiert und vorbildlich "anständig" unterwegs!

... und schon wieder durch

Wiesensteig, das heißt, die Tour geht zu Ende ...

... letzter Blick auf Neidlingen und die Limburg ...

... eine schöne Tour mit 250 km bei super Wetter und nur wenig Verkehr während der Woche !! So stellen sich die Ruhestands-Biker entspanntes Cruisen vor !!

 

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Ochsenfurt - Stadt der Türme

Eine Tages-Busreise führte uns nach Randersacker am Main, von wo aus wir mit dem Schiff nach Ochsenfurt fuhren.

Dort angekommen, gab es eine Stadtführung und anschließend Freizeit zum Kaffee trinken oder für eigene Aktivitäten in der alten Stadt.

Die Reise war ja im Februar ein Geburtstagsgeschenk für Renate gewesen  - und wenn Engel reisen, spielt das Wetter auch mit;  so konnten wir natürlich die Regenschirme im Rucksack lassen und hatten teilweise sogar Sonnenschein.

Was will man mehr?

Die "Stadt Würzburg" nahm uns mit auf die Reise...

 

Das Mitteldeck war für unseren Bus reserviert, doch wir fanden direkt vorne im Bug ein schönes ruhiges Plätzchen an der frischen Luft.

Hier konnten wir am Mainufer in Randersacker schon etwas Sonne tanken. Kaum zu glauben, bei  d e r  Wettervorhersage für den heutigen Tag!!!

     

... ein Sitzplatz direkt vor dem Steuerhaus -- in der Sonne!!

... jetzt gibt's erschd amol a zwoits Frühschdigg !!!

Ochsenfurt wurde bereits 1295 als "befestigte" Stadt bezeichnet, wobei sie aber nur über Schutzwälle verfügte.

Erst in späteren Jahren ab 1390 wurden die diversen Türme, Mauern und Tore errichtet und eine dreifache Sicherung des Bollwerks erstellt.

Die Bedeutung Ochsenfurts in früheren Zeiten geht aus seiner starken Befestigunganlage hervor. Ringmauer, Zwinger und tiefer Stadtgraben in teilweise sehr gutem Zustand bilden die Befestigung zusammen mit den 3 Stadttoren.

Die Bewachung der Stadttore war bis 1660 den Bürgern selbst übertragen, danach wurden eigene Torwächter angestellt. Auch die Haupttürme an der Stadtmauer waren mit eigenen Wachposten besetzt.

Viele der Türme dienten nicht nur als Wehrtürme, sondern auch als Gefängnisse - so hieß das Klingentor im frühen 17.Jhdt. auch "Geigenturm", nach der sog. "Geige" - einem Folterwerkzeug - benannt.

Auch im Pulver- und Taubenturm hatten die Wächter zeitweise für die dort Eingekerkerten zu sorgen...

 

Gleich geht es an Land - erster Blick auf unser heutiges Ziel

Bollwerk mit Taubenturm

Freilichtschmiede im Bollwerk

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlössle - heute Heimatmuseum, an der Alten Brücke

Blick entlang der Fachwerkhäuser hinauf zum Rathaus

Auffallend in Ochsenfurt: die schönen schmiede-eisernen Schilder an zahlreichen Häusern

Katholische Heilige an allen Ecken (und Enden)...

Die malerische Hauptstraße mit der "Ochsenfurt" rechts unten im Bild. Heute dürfen hier aber weder Ochs noch Eselein, geschweige denn Menschen sich erfrischen oder gar baden - Corona, Corona allenthalben

Pfarrkirche St.Andreas

   

    

 

 

 

 

 

 

 

 

Nikolausfigur von Tillmann Riemenschneider - tatsächlich ein Original von des Meisters Hand und nicht, wie so viele, von einem seiner Schüler gefertigt

   

    

   

Das "Neue Rathaus" mit dem Lanzentürmchen ist ein Wahrzeichen der Stadt.

Die Figurenuhr von 1560 zeigt nicht nur den Ochsen als Stadtwappen, es können auch Monatstage und der Mondstand auf der astronomischen Uhr abgelesen werden. Neben dem Stadtwappen werden die Jugend durch die Jungfrau, das Alter durch die Ratsherren und der Tod durch das Skelett verkörpert. Memento mori! - Aber heute nicht! heute haben wir schließlich Urlaub...!

Das äußerst feine Uhrwerk muss innerhalb von 26,5 Stunden von Hand (!!!!) aufgezogen werden, sonst bleibt die Uhr stehen!

Zu jeder vollen Stunde erscheinen zwei Köpfe (Ratsherren) und öffnen die kleinen Fenster, um einen Blick in die Stadt zu werfen!! Wenn man Glück hat und um 12 Uhr dort ist -- dann gehen die Fenster 12 mal auf und zu!!!!

 

 

 

 

Alles ist vergänglich, mahnt uns das Türmchen am Rathaus! Also: carpe diem!!!

                                                            .... jetzd gugget se raus !!!!

   

Kaum zu glauben, dass wir heute den Regenschirm  n i c h t  brauchten und gut, dass wir auch an Sonnenschutz gedacht hatten!

 

Wir sind halt richtige Glückspilze!

Beim "Purzl" ist das "z" gepurzelt - wahrscheinlich nach etwas zu viel Federweißem, denn hier gibt´s ihn schon, samt Zwiebelkuchen. Mit Rücksicht auf die hinter uns im Bus Sitzenden haben wir von diesem Genuss doch lieber Abstand genommen.

Eingangstor der ehemaligen Friedhofskirche.

Unten im Steinrelief werden die Guten links durchs Himmelstor eingelassen, in der rechten Hälfte werden die bösen Sünder in den Höllenschlund geschoben.

Der "Dicke Turm" - als Pulvermagazin und Geschützturm - hat über einen Meter dicke Mauern und galt als kanonenfest. Er deckte die Südwestecke der Stadt zusammen mit dem dahinterliegenden Nikolausturm ab, welcher noch heute deutliche Spuren des Beschusses aus dem 7-jährigen Krieg aufweist.

 

 

 

 

Palatium - aus dem 14./15.Jhdt.- ehemaliger Amtssitz und Kellereigebäude des Würzburger Domkapitels, dann Bezirksamtsgebäude und Landratsamt.

Hier könnte es zum Weinkeller der Mönche gehen... Na denn, Prost!!!

Der Centturm

Klingentorturm, erbaut 1525

   

Oberes Tor

An Motiven mangelte es uns wirklich nicht!

  

    

 

 

 

Zum Abschluss gab es noch einen leckeren Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne.... mmhhh, lecker!!

 

Ja, wenn man schon auf den ersten Zwiebelkuchen des Jahres verzichtet, muss ein adäquater Ausgleich geschaffen werden!  In einem netten Biergarten wurden wir fündig und haben es uns schmecken lassen!

Letzter Blick auf die Stadt, diesmal von der Alten Brücke aus, dann ging es wieder zum Bus und auf die Rückfahrt.

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